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Exerzieren mit der neuen Wissenschaft der französischen und
deutschen Kommandoworte ... Schriften des Branddirektor Scabell: "Das Feuerlöschwesen Berlins" und "Instructionsbuch und Exercirreglement der Feuerwehr von Berlin" |
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| P A R I S | ||
![]() 2001 |
Aus der
privaten
Löschanstalt von Dumourrier-Duperrier für die Stadt Paris
aufgestellt, wurde (18. September 1811) die militärisch organisierte Feuerwehr Devise: "SAUVER OU PÉRIR" "Retten oder Vergehen" Brigade de Sapeurs-Pompiers de Paris das Vorbild der Berliner Feuerwehr La PROTECTION CIVIL: Die adminstrative Zentralisierung, die uns NAPOLEON vererbt hat, hat ermöglicht, in Frankreich, mit der Anlage ORSEC (Organisation der Civil Security Response), ein Instrument zu begründen ... POLMAR - CEDRE |
"FLUCTUAT NEC MERGITUR" „Sie mag schwanken, aber sie geht nicht unter“ Inschrift des Stadtwappens von Paris |
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QUO VADIS? "Kupferbart! ... Kupferbart! Wohin fährst du deinen Feuerbart? Hast du etwa Angst, dass ROM sich daran entzünden könnte?" *1) |
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Etrusker 1994 |
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![]() Guardia Svizzera Pontificia |
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T R I E R |
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ANTE ROMAM TEVERIS STETIT ANNIS MILLE TRECENTIS - vor Rom stand Trier eintausend und dreihundert Jahre - Inschrift am Roten Haus am Trierer Hauptmarkt Keppler, Maximilien-Xavier (1758 -1837) 1804 in die Ehrenlegion aufgenommen, 1810 erhielt er den Titel eines "Baron de l'Empire". 1805-1810 war er qua Amt Präsident der Gesellschaft für nützliche Forschungen zu Trier (vormals: Société des recherches utiles du département de la Sarre à Trèves) Wolff, Peter Josef (1824-1911) Baumeister - 1840 die Provinzialbauschule Köln absolviert und baute alle Garnisonsbauten in Trier |
![]() im Ratskeller aufgenommen |
"Vom Kriege" von Carl von Clausewitz in der bibliotheca Augustana im Internet veröffentlichten Fassung
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corruptissima republica
plurimae leges (Tacitus, Annalse 3,17,3) - Wenn der Staat am verdorbensten ist, gibt es die meisten Gesetze - servare cives maior virtus est patriae patri (Seneca, Octavia 444) - Die größte Tugend für den Vater des Vaterlandes ist es, die Bürger zu bewahren - aquae et ignis interdicto - Seite 651 - römische Achtformel, die den Betroffenen in die Verbannung trieb - Verbot von Feuer und Wasser Gebrauch zu machen - |
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Berühmte Mediziner Roms - Claudius Galenus, genannt Galen, geb. um 130 n. Chr. wirkte u.a. als Gladiatorenarzt und später als kaiserlicher Leibarzt *2) |
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| Römer Museum in Xanten - 2010 |
Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Spandau nach Berlin und Potsdam zur drittgrößten Garnison in der Provinz Brandenburg.
| Aufgabe der Festungen |
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Ingenieurgeograph |
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*16) |
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Über
allen steht das Militär,
erst auf Rang fünf kommen die höchsten Zivilbeamten,
die Geheimen Räte und Minister. Im Zentrum des Staates steht die Armee,
an ihrer Spitze der König, ihr oberster Feldherr und erster Diener des Staates.
Friedrich Wilhelm in Preußen
"Roi Sergeant Soldatenkönig"
In großen Garnisonen, Festungsanlagen
in Hafenanlagen der Kaiserlichen Marine
wurde Löschgerät bereitgehalten und zu dessen Bedienung wurden auch die erforderlichen Soldaten abkommandiert ... *3)
Die Kurbrandenburgische Marine war die Marine Brandenburg-Preußens und seit 1680 hat es brandenburgische Marinesoldaten gegeben. 1701 wurde die Kurbrandenburgische Marine zur Königlich Preußischen Marine. Der Kurfürst kaufte zu den eigenen Schiffen auch die von Benjamin Raule. Das Marine-Corps diente als Garnisonstruppe unter anderem für die Stadt Emden.
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Emden Courbière wurde 1763 zum Kommandanten von Emden ernannt |
Navigation ist die "Steuermannskunst" zu Wasser (Nautik) SEXTANT [Foto: Miniaturmuseum, Sonthofen] |
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Bootsmannspfeifen ... ![]() richtig bekannt wurde sie aber erst um 1670, als der "Lord High Admiral of the Navy" eine goldene Pfeife als Rangabzeichen trug. [Miniaturmuseum,Sonthofen] |
"1843 waren alle 160 Nachtwächter, die mit einer Stundenpfeife, einem Spieß und zwei Feuerhörnern ausgerüstet ... dem Königlichen Polizeipräsidium unterstellt.[...] Diese schweren aus Buchsbaumholz gedrehten Nachtwächterpfeifen wurden in den 80er Jahren unter dem Polizeipräsidenten von Madai (1872-1885) durch kleine Metallpfeifen ersetzt und waren dann nur noch Notpfeifen...." [Feuerwehrchronik, Nr. 4/2011, S. 23 ff] |
Rangabzeichen des Oberfeuerwehrmannes |
![]() Feuerwehrmuseum Frankfurt am Main |
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Dem
Archiv-Benutzer-Findbuch - I. Registratur - 1 01 Ostfriesische Landtage (landschaftliche Akten), Laufzeit 1553-1598 Einberufung der Landtage durch die ostfriesischen Grafen Edzard II. und Johann kann folgendes entnommen werden: |
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- Reparatur der durch die Allerheiligenflut 1570
zerrissenen Deiche - Befestigung der Stadt Emden - Kosten der Kriegsschiffsrüstungen und Soldatenwerbungen der Stadt Emden - Schäden durch Freibeuter (Wasser-Geusen) und in Folge des Niederländischen Unabhängigkeitskrieges zu Pkt. 12 "Handel und Schifffahrt", Pkt. 18 "Unterhaltung der Staatischen Garnison in Emden", zu Pkt. 891 "Vereinbarung zwischen der Stadt Emden und dem Grafen Ulrich II. über die Anlegung eines Treckfahrtstiefs zwischen Emden und Aurich, ca. 1630" sowie u.a. Witwensitz der Grafenwitwe Catharina, geb. Prinzessin von Schweden, ca. 1600 |
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| 1991 | ||||||||||||||||||
| Zitadelle Spandau | ||||||||||||||||||
![]() 2008 |
Spandau -
(1555-1594) Schaffung
einer Festung und Nebenresidenz unweit Berlins - General
August von Thümen befreite Spandau am 27. April 1813 -
zu lesen hier
Einer der Baumeister der Zitadelle war von 1578-1594 Graf Rochus Guerini zu Lynar, dessen erster selbständiger Auftrag: 1561 der Festungsbau in Metz Feuer-Polizei und Lösch-Ordnung für die Stadt Spandow vom 19. März 1833
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| Festung Metz | ||||||||||||||||||
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Jean-Victor Poncelet war von 1815 an militärischer Ingenieur der Festung Metz
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| Die Firma Siemens & Halske baute nicht nur in Berlin die Feuermelde- und Polizeitelegraphen, sondern hat u.a. auch das Festungsfernsprechnetz in METZ (siehe Montageleiter Franz von Tongeln ) montiert. | ||||||||||||||||||
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Magirus - Feuerwehrleiter
Type E III und E IV - Erkennung: Ksr. Kriegsministerium Preußen-Berlin, Feldgrau, Einheitsanstrich für Militärgerät unter anderem: geliefert 1915 E IV Festung Metz Steighöhe 30m *4) |
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| 1990 | ||||||||||||||||||
| Wilhelmshaven | ||||||||||||||||||
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Magirus - Feuerwehrleiter geliefert 1918 E III 4 x Wilhelmshaven/Marine-Werft 30m *4) G. Heinrich Ludwig Hagen - die preußische Admiralität übertrug ihm die Leitung zur Planung für den "ersten deutschen Kriegshafen an der Jade", dem späteren Wilhelmshaven. (Berlin - Anstellung des Hafenbauinspektors Gottfried Heinrich Ludwig Hagen als Oberbaurat der Oberbaudeputation 1830-1854 *17) |
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| Potsdam | ||||||||||||||||||
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1750 – 1753 war Voltaire Gast am Hof August Kopisch: Die Königlichen Schlösser und Gärten zu Potsdam. von der Zeit ihrer Gründung bis zum Jahre MDCCCLII. Auf allerhöchsten Befehl Sr. Majestät des Königs geschichtlich dargestellt. Berlin 1854, S. 168-169 Oberst z.D. v. Puttkammer: Die Russische Colonie Alexandrowka bei Potsdam. In Mitteilungen d. Vereins für die Geschichte Potsdams, 3. T. (Potsdam 1867) Vortr. XCIX, S. 151-170. *18) |
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| 1997 | ||||||||||||||||||
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Pfaueninsel -
die "Royal Louise" und der Fregattenschuppen Johannes Kunckel (1630-1703, Alchimist und Glasmacher) wurde im Jahre 1685 die Insel Pfaueninsel „erb- und eigentümlich“ als Geschenk übereignet. |
![]() 23.08.2007 |
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Ravené, Eisenindustrielle - im Gefolge des Edikts von Potsdam 1685 durch Kurfürst Friedrich Wilhelm in die Mark Brandenburg geholte und um 1700 im Berliner Raum ansässige - aus Lothringen (Metz) stammende - Familie. Die Firma Jacob Ravené Söhne, Berlin C., hatte auf der Internationale Ausstellung für Feuerschutz und Feuerrettungswesen Berlin 1901 solche Stände (Pferdeboxen) ausgestellt, bei denen die Pferde rechts und links an die Deichsel des Fahrzeuges herantreten können. ... An Stelle der Lattierbäume lassen sich zum seitlichen Abschluss auch Ketten verwenden; nötigenfalls läßt man den Stand an der einen Seite ganz offen, ähnlich wie die Stände in der Charlottenburger Feuerwache Rankestraße, die von der genannten Firma eingerichtet worden sind. |
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Ortsmittelpunkt von Cöln der Petriplatz / Ortsmittelpunkt von Berlin die Nikolaikirche
Schiffbauerei Artilleriehäuser
1709 wurde die erste Schlauchspritze beschafft (durch die in Holland von Jan van der Heijde entwickelte Schlauchspritze war ein Löschangriff in Gebäuden mit größeren Wassermengen möglich geworden).
*5) |
Um bei Schiffsbränden von der Wasserseite her angreifen zu können, ließ Jan van der Heijden seine Schlangenspritzen auf Prähmen und Flößen in Stellung bringen. *6) |

Altpreußische Rüstungsindustrie - Die "Königlich Preußische Gewehrfabrique" war Preußens erstes Rüstungsunternehmen. 1696 gab es im Zusammenhang mit dem Bau der Dorotheenstadt einen Schiffsbauplatz und um 1803 ein Observatorium mit Bezug auf die Sternwarte der Akademie (Institut für astronomische, geophysikalische oder meteorologische Beobachtungen). Nahezu alle preußischen Geschütze wurden in Berlin in dem hinter dem Zeughaus gelegenen Gießhaus hergestellt. Im Obergeschoß befand sich die Bibliothek des Artilleriekorps. Das Terrain der ehemaligen Königlichen Pulverfabrik wurde zum Kasernengelände.
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und
*7)
Als Garnisonkirche diente in Berlin damals die Kapelle "Zum heiligen Geist" in der Spandauer Straße. Die erste Garnisonkirche wurde am 1. Januar 1703 eingeweiht und durch die Explosion eines gegenüberliegenden alten Befestigungsturmes (diente als Pulverturm) am 12. August 1720 schwer beschädigt. Die Einweihung des Neubaus erfolgte am 31. Mai 1722. Mit Einzug der Franzosen 1806 nach Berlin wurde die Kirche ein Heu- und Branntweinlager und der Kirchenboden diente bis 1815 als Montierungskammer. *8)
1710 wurde die Charité (Fotos hier) als Garnisonslazarett und Pesthaus gegründet - Martin Heinrich Klaproth (1743-1817) war u.a. von 1771-1780 Provisor der ROSEschen Apotheke in Berlin sowie eigener Apotheker, ab 1782 Assessor der Pharmazie beim Oberkollegium medicum und 1787 Professor für Chemie beim Feld-Artillerie-Korps sowie 1810 Professor für Chemie an der Universität in Berlin *9)
1719 wurde die "Königlich Preußische Feuerordnung in denen Städten" und die "Königliche Schloß-Feuerordnung" erlassen.
Nachdem in der Nacht vom 6./7. Januarii dieses 1719. Jahres ein unvermutheter Brand auf dem Königlichen Schlosse allhier entstanden, und man nicht anders davor halten kann, als daß solcher durch Verwahrlosung der Kamine hergekommen. Se. Königliche Majestät allergnädigst befohlen, folgende Schloß-Feuer-Ordnung vom 13. Januar 1719 publiciren zu lassen, als ordnen und befehlen Sie hiermit ernstlich:
"... 4. Seine Königliche Majestät wollen auch eine gewisse Anzahl Feuer-Sprützen anfertigen lassen, welche sowohl auf dem Schloß-Platz, als in den Etagen, und unterm Dach verschlossen, als nehmlich auf jeder Treppe Eyne, und der großen Treppe Zwey, nebst einer gewissen Quantität Feuer-Eymer, als nehmlich 60 Eymer bei jeder Feuer-Sprütze, gesetzet werden sollen, die Schlüssel davon sollen einer in der Haupt-Wache und der andere in der Bau-Kammer verwahret werden … Es sollen auch die Königliche und Marggräfliche Laquaien, ingleichen die Knechte aus dem Stall sich von Zeit zu Zeit fleißig üben, dass sie mit denen kleinen Schlauchen und Feuer-Sprützen recht wohl umzugehen, und selbige gehörig zu regieren lernen und wissen mögen, worauf der Cammer-Fourier gehörige Achtung zu geben, und sie dazu anzuhalten hat … Mit der großen Sprütze auf dem Wasser, wird es eben auf solche Weise gehalten, und soll der Hof-Brunnenmacher, Hof-Zimmermann und Hof-Maurer auch die Hof-Schlösser und Hof-Tischler auf alle solche Sprützen Achtung geben, auch so wohl sich selbst, als ihre Gesellen abrichten, daß bei entstehendem Feuer sowohl, als auch, wann die Sprützen unter Direction des Bau-Meisters probiret werden, sie selbige recht zu hanthieren, und gehörig, ohne daran etwas zu beschädigen, damit umzugehen wissen mögen. Absonderlich aber sollen die Schloß-Wächter dahin angehalten werden, dass sie alle und jede Hand-Griffe bei denen großen sowohl auf dem Wasser, als sonsten beym Schlosse befindlichen Feuer-Sprützen recht erlernen, und bey entstehender Feuerbrunst sowohl die Schlauche gehörig anzuschrauben, als auch hernachmalen selbige richtig, wo es am nöthigsten ist, zu lenken wissen, und sollen ihnen dann, von der Guarnison Soldaten, welche solche Sprützen forttrecken, und Wasser fourniren können, zugegeben werden, die Wächter aber müssen die grosse Sprütze und derselben Schlauche alleine gehörig einzurichten und zu regieren wissen. …
7. Von denen Schloß-Wächtern wollen, wie bishero gebräuchlich, Zwey nicht allein um das Schloß visitiren, sondern auch von denen vier Ecken des Schlosses ... die Stunden abrufen, wann sie etwa Feuer, oder auch, daß ein Schornstein in solcher Zeit brenne, merken werden, sollen sie es sofort in der Schloß-Wache, auch in der Bau-Kammer melden, sich hernach zu denen grossen Feuer-Sprützen aufm Wasser und aufm Schloß-Platz verfügen, und daselbst ihre Function wie im vorigen 4ten Artikel angeführet worden, verrichten …
8. Der Hauß´-Voigtey-Schreiber soll hierauf fleißig Acht geben, daß die Schloß-Wächter dasjenige, so ihnen nach vorigen Paragrapho zu thun oblieget, fleißig verrichten, und da sie sich wiederspenstig erzeigen, solten, so hat er solches bey dem Gerichte zur Bestrafung anzuzeigen.
9. Weil auch die grosse Prahm-Sprütze nicht vor unser Schloß allein, sondern auch zum Dienst aller am Spree-Strohm Wohnenden verfertiget worden; So sollen auf allen Fällen, wann etwa auf dem Schlosse, oder in einem am Strohm belegenen Hause ein Feuer auskommen sollte, die Fischer in denen hiesigen Residentzien, bey Vermeydung ernstlicher Bestraffung, wenigstens sechzehen Mann aus ihrem Mittel sogleich auf die Prahm-Sprütze abschicken, welche nicht alleine nebst denen Schloß-Wächtern solche gehörigen Orts anbringen, sondern auch das Druck-Werk daran so lange anfänglich bearbeiten müssen, biß sie durch andere commandirte Leute abgelöset werden.
10. Schließlich, und wie Seine Königliche Majestät über diese Schloß-Feuer-Ordnung gehörig und genug gehalten haben wollen; Als befehlen Sie auch Dero Gouverneur und Commendanten hiesiger Residentzien, wie auch Dero zeitigen Schloß-Hauptmann, Schloß-und Hof-Gerichte, auch Ober-Castellan, und Hof-Fiscälen allerseits, Ihres Orts sich darnach gehorsamst zu achten, und daß derselben auch von denen unter ihrem Kommando und Aufsicht stehenden Subalternen gehörig und schuldigst nachgelebet werde, zulängliche Verfügung zu thun, und Achtung zu geben. Uhrkundlich etc. Gegeben: Berlin, den 13. Januarii 1719 Friedrich Wilhelm." *10)
Die Chargen- bzw. Marinekasse wurde 1722 zur Rekrutenkasse vereinigt, nach 1740 wieder Generalchargenkasse genannt eine Gesamtstaats- und Militärverwaltung, meist mit Sitz im Stadtschloss zu Berlin. [Vz 1487] Holzlieferungen erfolgten an die preußische, russische, französische Armee, sowie an die englische und französische Marine; desgl. für Landbauten (Festung Spandau, Militärbaracken in Potsdam, Akzisegebäude und Packhof, sowie Mühlen zu Berlin) *11)
Zur Verhütung der Desertionen wurden am 2. August 1722 und 4. Juli 1723 Edicte geordnet und befohlen, dass die Commandeurs und Officiers von denen Regimentern denen auf Commando geschickten oder beurlaubten Unter-Officiers und gemeinen Soldaten, Pässe, welche mit des Regiments-Siegel und des Officiers Petschaft und Unterschrift, der solchen ausstellet, bedrucket und ausgefertiget, ertheilen, ohne dergleichen aber kein gemeiner Soldat noch Unter-Officier ausserhalb seiner Garnison passiret und alle, die sich damit nicht legitimieren und solche Pässe vorzeigen können als Deserteurs angesehen und angehalten werden sollen. Diese Edicte wurden erneuert mit Patent, daß alle und jede/Welchen Unter=Officiers oder Gemeine Soldaten außer ihren Garnisonen begegnen, nach dererselben Pässen fragen / und sich solche unnachbleiblich vorzeigen lassen / oder die solches weigernde für Deserteurs halten / und mit denenselben als Mit-Deserteuers verfahren sollen / bey Vermeydung der Hierinn determinirten schweren Strafe; und daß die ausser ihren Garnisonen sich befindende Unter-Officiers und gemeine Soldaten, ihre Pässe in denen Städten und Dörffern, welche sie passiren, überall vorzeigen und unterschreiben lassen sollen, und zwar alles das, bey Vermeydung der auf die Dersertion gesetzten Strafe, Sub Dato Se. Königl. Majestät in Preußen, Berlin/den 15. September 1730
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1727 waren an
Löschgerätschaften vorhanden: |
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| Paradeübung aus dem Jahre 1726 |
V. Nachtwächter und Feuerwehr zu jener Zeit
Die Häuser wurden Punkt 22:00 Uhr vom Nachtwächter geschlossen. Hatte
man den Hausschlüssel, der ein bedeutendes Volumen aufwies und die Tasche fast
zerriss vergessen und bekam man keinen Einlass, dann musste man draußen
warten, bis der Wächter seine Runde machte. Schrecklich war es, wenn das
Tuten des Nachtwächters erschallte, das "Feuer" verkündete. Auf den Türmen der
Hauptkirchen (Nikolai-, Petri-, Werderschen und Marienkirche) gab es
noch die Turmwächter. Sobald dieser Turmwächter einen Feuerschein
bemerkte, schwenkte er dort oben eine brennende Laterne und tutete. Bei
einem kleinen Feuer zeigte er eine weiße und bei Großfeuer eine rote
Laterne. Bei Großfeuer wurde auch von allen Türmen Sturm geläutet.
Am
19. September 1809 zerstörte ein Feuer die Petrikirche. Damals hatten
die Schlächter ihre Buden mit den Verkaufswaren auf dem Platze an der
Kirche aufgebaut, und als das verheerende Feuer wütete, flogen die
brennenden Fleischstücke und Speckseiten umher und erhöhten dadurch noch
die entsetzliche Gefahr für die umliegenden Häuser und den ganzen daran
stoßenden Stadtteil.
Während einer Sitzung des "Tabakskollegiums" Ende des Jahres 1739 hat Freiherr Karl Ludwig von Pöllnitz König Friedrich Wilhelm I. von der Notwendigkeit guter öffentlicher Verkehrsmittel überzeugt ... die Polizei-Reglements des Polizeipräsidenten Guido von Madai (Droschken-Fuhrgewerbe / Einrichtung von Kehrbezirken für Schornsteinfeger) hier
Dem im Jahre 1742 eingerichteten Polizei-Direktorium wurde auch die Aufsicht über die Löschanstalten übertragen. Als technisches Aufsichtspersonal wurden zunächst ein Spritzenkommissarius und ein Brandmeister eingestellt - Aufsichtsrechte waren im Polizeireglement von 1787 definiert.
Um 1755 sind etwa ein Viertel der Einwohner Militärpersonen.
Patroullen-Reglement, wie sämmtliche Wachen hiesiger Garnison sich dabey zu verhalten haben. Berlin, den 10. December 1767 - Berlin, den 13then December 1767 Königl. Preuß. Gouvernement hieselbst.
*13)
Der Baumeister Preußens
"Karl Friedrich Schinkel
(1781-1841): Leben und Werk" von Mario Alexander Zadow
Schinkels Vater, der Archidiakon Johann
Cuno Christoph Schinkel, Superintendent für Kirchen und Schulen in Neuruppin
starb an den Folgen der "Erhitzung", die er sich bei Löscharbeiten beim Großen
Brand der Stadt zugezogen hatte. ... Während des Baus der Neuen Wache brannte
das Schauspielhaus ab. ... Fouqués 'Undine' als Oper ... Komponist, Kammerjustizrat
Hoffmann ... Hoffmanns Undinchen führte nur ein kurzes Leben. Nach 15
Aufführungen wurden sämtliche Dekorationen beim Brand des Schauspielhauses am
29. Juli 1816 ein Raub der Flammen. E.T.A. Hoffmann, der
an der Ecke Tauben- und
Charlottenstraße wohnte, berichtete Hippel, dass beinahe auch seine eigene Wohnung von den Flammen erfasst wurde.
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Am 6. Juli 1818 wurde die Wachtordnung für Feuerwachen zur Verbesserung des Feuerschutzes erlassen. Im Zuge dessen wurden in Berlin von 21 Uhr bis 7 Uhr acht Spritzenhäuser mit fest angestellten (je 1) Rohrmeister und (3) Druckmeistern, besetzt, die während dieser Wachtzeit abwechselnd vor dem Spritzenhaus Posten beziehen und nach einer Feuermeldung Alarm schlagen mussten. 1832 wurde eine Dampfspritze aus England für das Königliche Schloss beschafft. Im Jahre 1843 waren 160 Nachtwächter (monatliches Gehalt von 6 Thalern, jährlich einen blautuchenen Rock und Stiefelgeld von 29 Silbergroschen 1 Pfennig) angestellt, welche mit einer Stundenpfeife, einem Spieß und zwei Feuerhörnern ausgerüstet waren und durch 10 Nachtwachtmeister (monatliches Gehalt von 20 Thalern) beaufsichtigt wurden. Jedem Nachtwächter war ein Revier zur Beaufsichtigung übergeben, der Dienst dauerte: in den Monaten Dezember und Januar von 22 Uhr bis morgens 6 Uhr, in den Monaten September, Oktober, Februar, März und April von 22 Uhr bis morgens 5 Uhr, in den Monaten Mai und August von 22 Uhr bis morgens 4 Uhr, in den Monaten Juni und Juli 23 Uhr bis morgens 3 Uhr. Um den Ort des Feuers näher bezeichnen zu können, war eines der Hörner höher als das andere gestimmt, und signalisierte das höher gestimmte ein Feuer auf dem rechten, das tiefer gestimmte aber ein Feuer auf dem linken Spreeufer. Die Prahmspritzen mussten
sie reinigen,
im Winter durch tägliches Abhauen des angesetzten Eises gegen das
Einfrieren schützen und
bei den Spritzenproben
hatten sie
für das Füllen der zu
probierenden Spritzen zu
sorgen. Zum Transport der Prahmspritzen waren nach
§ 27. Tit. III der
Feuer-Ordnung von 1727 die Meister der Schuster,
Fischer- und Schiffbauer-Innungen verpflichtet Jedes Haus hatte die Verpflichtung, eine Person mit Feuereimer versehen, an die Brandstelle zu schicken. Die Pferdebesitzer mussten die Pferde liefern, um die Wasserkübel (Feuertienen), die neben den Straßenbrunnen standen, an den Ort des Brandes zu schaffen - wie auch die Spritzen, die im Spritzenhaus aufbewahrt wurden. Es gab nur wenige Personen, die sich um die Spritzen und Löschgeräte kümmerten, sodass diese bei Benutzung oft versagten. So kam es bei all diesen Unzulänglichkeiten oft dazu, dass das Feuer schon weit um sich gegriffen hatte, zuweilen das Haus niedergebrannt war, ehe die Retter zur Stelle waren. Der Transport der Prahmspritzen stand mit den neueren Zeitverhältnissen dann nicht mehr im Einklang und machte das rechtzeitige Eintreffen der Prähme in der Nähe der Brandstelle fast ganz unmöglich. Im Jahre 1848 wurden besondere Fährmänner angenommen, die außer einem jährlichen Gehalt von 6 Thalern als Dienstleistung einen leinenen Kittel und eine Lederkappe mit der Nummer der Prahm daneben der Buchstabe "F" - erhielten. Die Fährmänner hatten nach der Instruktion vom 16. Mai 1848 die Verpflichtung:
Vergehen gegen diese Instruktion hatten Ordnungsstrafen von 5 Silbergroschen bis 2 Thalern zur Folge. An Prämien erhielt jeder Fährmann, wenn er mit der Prahmspritze bis zur Brandstelle kam, 20 Silbergroschen, wenn dieselbe als erste Prahmspritze in Thätigkeit gesetzt war, außerdem noch 1 Thaler, desgleichen als zweite 15 Silbergroschen. Da die vorhandenen zwei Wasserzubringer theils für das Bedürfnis nicht ausreichend, theils in ihrer Konstruktion mangelhaft waren, wurde im Jahre 1848 nach einer Erfindung von Pontifer in London eine tragbare Spritze, die auch als Zubringer benutzt werden konnte, angefertigt. *10) |
*14) |
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(Gustav Friedrich Herrmann Wedding aus Berlin
im Verzeichniß der auf der Königlichen Bergakademie
zu Freiberg im Lehrjahre 1856/57 studirenden Akademisten
*15 Mitteilungen aus den Königlichen technischen Versuchsanstalten zu Berlin. Herausgegeben im Auftrage der Königlichen Aufsichts-Kommission. Redacteur: Geheimer Bergrath Dr. Wedding. Mitglied der Königl. Aufsichts-Kommission Ergänzungsheft III. - 1888. Schmieröluntersuchungen ausgeführt im Auftrag des Herrn Ministers für Handel und Gewerbe von Adolf Martens, Vorsteher der mechanisch-technischen Versuchsanstalt) |
Seiner Königlichen Hoheit Prinz Wilhelm von Preußen im Juli 1849 in Rastatt eingezogen war aufgefallen, dass die durch Beschießung entstandenen Brände nur ein geringes Ausmaß angenommen hatten. Die freiwillige Feuerwehr 1846 begründet durch Carl Metz, hatte die Brände erfolgreich bekämpft. Als Prinz Wilhelm später auch die freiwillige Fabrikfeuerwehr Karlsruhe (ebenfalls durch C. Metz gegründet) besichtigt hatte, erließ er diesbezüglich in Frankfurt a. Main per 3. September 1849 einen Erlaß an den :
Staatsminister Herrn Freiherrn von Manteuffel *10)
[Bibliothek „Georgius Agricola“ der TU Bergakademie Freiberg - "Jahrbücher für den Berg- und Hütten-Mann": Verzeichniß der auf der Königlichen Bergakademie zu Freiberg im Lehrjahre 1847/48 studirenden Akademisten. III. Division: Curt Ernst Freiherr von Manteuffel; Verzeichniß der auf der Königlichen Bergakademie zu Freiberg im Lehrjahre 1856/57 studirenden Akademisten. I. Division: Hans Ernst Freiherr von Manteuffel aus Freiberg, Revier-Beamte und Officianten: Curt Ernst Freiherr von Manteuffel *15)]
Gesetz über die Polizei-Verwaltung vom 11. März 1850
Wir Friedrich Wilhelm etc. etc. verordnen, unter Zustimmung beider Kammern, was folgt:
§ 1. Die örtliche Polizeiverwaltung wird von den nach den Vorschriften der Gemeinde-Ordnung dazu bestimmten Beamten (Bürgermeistern, Kreis-Amtmännern, Oberschulzen) im Namen des Königs geführt - vorbehaltlich der im § 2 des gegenwärtigen Gesetzes vorgesehenen Ausnahme. ...
§ 2 In Gemeinden, wo sich eine Bezirksregierung, ein Land, Stadt- oder Kreisgericht befindet, sowie Festungen und in Gemeinden von mehr als 10.000 Einwohnern kann die örtliche Polizei-Verwaltung durch Beschluß des Ministers des Innern besonderen Staatsbeamten übertragen werden. ...
§ 16 Der Minister des Innern ist befugt, soweit Gesetze nicht entgegenstehen, jede polizeiliche Vorschrift durch einen förmlichen Beschluss ausser Kraft zu setzen. Die Genehmigung des Königs ist hierzu erforderlich, wenn die polizeiliche Vorschrift von dem Könige oder mit dessen Genehmigung erlassen war.
Urkundlich unter Unserer Höchsteigenhändigen Unterschrift und beigedrucktem Königl. Insiegel.
Gegeben Charlottenburg, den 11. März 1850
Friedrich Wilhelm
1851 In der Konferenz zwischen den Deputirten des Polizeipräsidiums und des Magistrats unter dem Vorsitz Sr. Excellenz des Herrn Ministers des Innern von Westphalen wurde am 16. Januar 1851 entschieden: "Das die Reorganisation des Feuerlöschwesens nach dem von dem Polizeipräsidium vorgelegten und nach den Wünschen der Kommunal=Behörden insoweit als möglich modifizierten Plane sofort durchgeführt, die Administration des neuen Instituts indeß nicht an die Kommune übergehen, sondern definitiv dem Königlichen Polizeipräsidio verbleiben solle." Die Ausführung der Reorganisation wurde dem Chef des neuen Instituts ernannten Branddirektor Scabell übertragen. Das neue Institut wurde am 18. Juni zum ersten Mal durch den Polizeipräsidenten von Hinkeldey inspizirt. Dem Zweck des neugegründeten Instituts entsprechend, waren die Mannschaften, Lösch- und Rettungsgeräte auf den 5 Depots und 18 Feuerwachen untergebracht, so dass dank der netzartigen Vertheilung die Hilfe der jeder Zeit zum Ausrücken bereiten Feuerwehr sehr schnell am Ort der Gefahr einzutreffen im Stande war. *10)
Es war am Sonntag, den 6. Februar 1870, Mittags, gleich nach 12 Uhr, als die Einwohner der Stadt Havelberg (Garnison) durch das Läuten der Sturmglocke erschreckt wurden. - 1870 der Brand Havelbergs und die Hilfe der Berliner Feuerwehr - In dem in der Schulstraße 149 gelegenen Gebäude eines Schlächtermeisters war dadurch Feuer entstanden, daß von einigen bei ihm im Hinterhause einquartierten Soldaten ein Ofen stark geheizt und durch die in`s Glühen gerathene eiserne Röhre das auf dem Boden lagernde Heu entzündet worden war. ... bei der äußerst grimmigen Kälte von -16 ° froren die Schläuche und die Spritzen ein ... sehr bald kommandirten die Mannschaften der Berliner Feuerwehr an allen Spritzen die nun wieder herbeieilende Bevölkerung. Alle halfen jetzt tapfer beim Löschen, die Einwohner sowohl, als auch die sofort beim Ausbruch des Brandes kommandirten Füsiliere des in Havelberg stehenden 24. Infanterie-Regiments. ... Für diejenigen Mannschaften, welche nach Havelberg zur Löschung des Brandes kommdirt waren, gingen an freiwilligen Spenden hiesiger Einwohner 1201 Thlr. 17 Sgr. 6 Pf. ein. Diese Summe wurde, den wohlwollenden Intentionen der Geber entsprechend an die bei dem Feuer thätig gewesenen resp. beschädigten Mannschaften vertheilt. *10)
1871 rief Carl Bamberg – Sohn eines Uhrmachers und Protegé von Carl Zeiss – in der Linienstraße in Berlin eine Manufaktur ins Leben, die hochwertige Präzisionsgeräte für Marine, Observatorien, Forschung und Expeditionen herstellte.
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| Kadettenhaus - Plan von 1875 - |
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Die optische und elektromagnetische Militärtelegraphie in Preußen. Telegraphen-Bataillon Nr. 1 - unterstand dem Gardekorps und war im Kasernengelände "Am Treptower Park" in Berlin stationiert. ![]() Koblenz (Schloß) |
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1873 besaß Berlin für Feuerlösch-Zwecke in erster Linie die Spree mit den verschiedenen Nebenläufen und Kanälen, außerdem aber eine sehr ausgedehnte große Wasser-Leitung, von welcher bis diesen Sommer 1937 Stück Hydranten in Dienst gestellt wurden.
"Die Berliner Feuerwehr von den
Anfängen bis zur Gegenwart", Strumpf, Günter - EFB-Verlagsgesellschaft mbH, 1987: Bei zwei Großbränden in Berlin gelingt
es nur mit Militärhilfe das Feuer zu löschen:
10.10.1875 - Brand "Kaiserhof ... als gegen 1 Uhr die Kräfte der Feuerwehr
erschöpft waren, ließ der Kommandant von Berlin das Zweite Garderegiment
alarmieren, welches 2 1/2 Uhr feldmarschmäßig ausrückte, auf dem Zietenplatz ein
Bivouak etablierte, die Gewehre zusammensetzte und an die Spritzen trat ... um 8
Uhr übernahm ein anderes Regiment den Dienst." (Zeitung Germania)
Am 30.10.1875 zweites Großfeuer - die Ermeler`sche Tabakfabrik - Bei den
Löscharbeiten legten Mannschaften des Alexanderregiments eine "Lange
Wegestrecke" zum Brandort ("Alt Berlin" - Mitteilungen des Vereins für die
Geschichte Berlins v. Dr. H. Brendicke, Berlin 1910)
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Der elektro-magnetische Telegraph – durch Vertrag mit der Firma Siemens & Halske ausgeführt, befand sich in Berlin-Mitte, mit der Zentral-Station im Königl. Polizei-Präsidialgebäude (Stadtvogtei am Molkenmarkt). Die Einrichtung umfasste sämtliche 36 Polizei-Reviere der Stadt, mit den meist im Hause der Polizei-Lieutenants belegenen Feuerwachen. Mit dem Attest für die Errichtung der Telegraphenstation in Berlin durch Siemens & Halske unterzeichnet vom Polizeipräsidenten Hinkeldey, Berlin, den 1. Januar 1852, ging das erste elektrische Feuermeldenetz der Welt in Betrieb. |
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Feuerwache Prenzlauer Berg - die älteste sich im Dienst befindliche Berufsfeuerwache Deutschlands | ||||
![]() Während des Ersten Weltkrieges war die Fabrikfeuerwehr Siemens vorübergehend die „Königliche Garnisonsfeuerwache, Wache III“. |
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Um Brände in Speichern und Fabriken zu bekämpfen, die an einem der zahlreichen Wasserläufe Berlins und seiner Vororte gelegen sind, wurde mit der Zentralisation des Feuerlöschwesens in der neu gebildeten Stadtgemeinde Groß-Berlin zunächst Ende 1924 ein in der Kriegszeit für die damalige Militär-Feuerwehr Spandau gebautes Feuerlöschboot "Feuerlöschboot 1"(gebaut 1917 von der Firma Jastram, Hamburg) angekauft. Etwa ein Jahr später wurde der Albatros-Atlantik-Werft in Berlin-Friedrichshagen der Bau von zwei weiteren Löschbooten übertragen, die 1926 in Dienst gestellt wurden. Die Besatzung besteht aus zwei Mann, die 24stündlich abgelöst werden. Die Auswahl der Bootsbesatzung erfolgt aus den Reihen der Feuerwehr, wobei gelernte Schiffer und ehemaliges Personal der Marine bevorzugt werden. Sämtliche Bewerber, die möglichst auch Samariter sein sollen, werden zunächst einer psychotechnischen Prüfung und Untersuchung auf Farbenblindheit unterzogen und erhalten dann eine mehrwöchige Fahrausbildung auf einem der Boote, wobei auch Rettung im Wasser treibender Menschen, Fahren in der Dunkelheit usw. geübt werden. Nebenher geht eine Unterweisung über die in Betracht kommenden Verordnungen der Wasserpolizei, über Seezeichen und Signalordnung. Während der Fahrausbildung erfolgt auch eine Unterweisung in der Bedienung des Motors und der Pumpe, so dass jeder Mann der Bootsbesatzung in der Lage ist, die Führung des Bootes und der Maschinenanlage auszuüben. Von den Booten ist eines in Spandau vor der dortigen an der Havel gelegenen Feuerwache stationiert, die beiden übrigen im West- bzw. Osthafen der Stadt. Der Ausrückebezirk der Boote ist so eingetheilt, dass auf der Fahrt zum Feuer möglichst keine Schleuse zu passieren ist, da naturgemäß beim Durchschleusen sehr viel Zeit verloren geht, auch dann, wenn das Löschboot auf der Fahrt zum Feuer das Vorschleuserecht vor jedem anderen Fahrzeug hat. Die Boote sollen, soweit es die Wachbereitschaft zuläßt, im Hafendienst beschäftigt werden, indem sie etwa zum Verholen einzelner Kähne, im Winter auch zum Eisbrechen herangezogen werden. *20) |
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Bei den im Jahre 1893 durch die Berliner Feuerwehr ausgeführten Brandproben wurden die Korksteine wegen ihrer lange andauernden Schutzwirkung gegen das Eindringen des Feuers als feuersicher prämiert und daraufhin von dem Berliner Polizeipräsidium zur Ummantelung von Säulen und zum Schutz für eiserne Baukonstruktionen u. s. w. zugelassen. *21) |
(historischer Hafen Rotterdam) |
Die Deutsche Werke AG, Ende des ersten Weltkrieges aus den Heereswerkstätten und Werften des Deutschen Kaiserreiches hervorgegangen, später Deutsche Industriewerke AG, mit Sitz in Berlin-Spandau gründete am 09.12.1920 eine Werkfeuerwehr mit angegliedertem Krankentransport – Gemäß Bericht über die Tagung der A.- und Z.-Stelle und über die Besichtigungen am 21. und 22. September 1936 in Frankfurt am Main hielt der Leiter des Sicherheitsdienstes und Brandinspektor Klose (geb. 25. Mai 1880) der Deutschen Industriewerke ein Referat über den Werkschutz nach neuzeitlichen Gesichtspunkten. |
| 16. Dezember 1922, Deutsche Werft, Finkenwärder. Bei der Reparatur des an der Werft liegenden Dampfers "Spreewald" waren mit Teer durchtränkte Korkplatten, die zur Isolierung des Kühlraumes eingebaut wurden, in Brand geraten. Das Feuer war vermutlich durch glühende Nieten entstanden und wurde von der Werftfeuerwehr mit zwei Rohren gelöscht. *22) |
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Die militärisch organisierten Feuerwehren und deren Löschgeräte am Schluss des Jahres unter Ausschluss der Berufswehren - Königreich Preussen - Bestand an Feuerwehren: Freiwillige 3.078, Pflichtigen 3.520 = insgesamt 6.598 mit einer Mitgliederzahl von 314.283 und 19.253 Spritzen sowie 1.262.425 Schlauchmenge in Metern. *21) |
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| "Heer und Flotte", 1. Jg. Nr. 5 vom 10. Juni 1899 |
Über "Die Ablehnung der von der Paulskirche verlangten Eidesleistung auf den Reichsverweser und die ostentative Beibehaltung der schwarzweißen Kokarde statt der von der Paulskirche angeordneten schwarzrotgoldenen ... die Ersetzung der Bürgerwehr durch eine königliche Schutzmannschaft ... " hier - der erste Kommandant der Berliner Bürgerwehr Karl Wilhelm Wolff
Gouverneure von Berlin u.a. Generallieut. Frhr. von Willisen
Am 8. Mai 1894 ließ Se. Majestät der Kaiser und König Wilhelm II., der zufällig an Bord Seines Dampfschiffes das an der Havel gelegene Dorf Gatow passirte, mittelst Depesche um 7 Uhr 55 Minuten Vormittags von Spandau aus die Berliner Feuerwehr zu einem in dem Dorfe ausgebrochenen, größeren Brande, der dasselbe ganz einzuäschern drohte, alarmiren. Um 8 Uhr 23 Minuten rückte der Branddirektor Giersberg mit zwei Dampfspritzen- und zwei Handdruckspritzen-Zügen nach Gatow aus. Die Züge trafen, nachdem in Spandau auf Befehl Sr. Majestät des Kaisers und Königs das 3. Train-Bataillon auf den Sandwegen zwischen Spandau und Gatow Vorspann geleistet hat, um 10 Uhr 30 Minuten in Gatow ein. Das Feuer war inzwischen unter persönlicher Leitung Sr. Majestät durch sein Gefolge und die versammelten Feuerwehren des Ortes und der Umgebung auf einige Gehöfte beschränkt worden. Es trat nur noch zum Ablöschen eine Dampfspritze in Thätigkeit, und konnten die übrigen Züge nach kurzer Rast wieder abrücken. Auf der Rückfahrt leistete das 3. Train-Bataillon wiederum Vorspann. *10)
18. Juli 1911 - Kaiser Wilhelm II "hilft" auf seiner Norwegenreise bei den Löscharbeiten während eines Brandes im Ort Balestrand am Sognefjord. Info hier
Feldanweisung R für den Gasschutz der an der Front des Krieges 1914-1918 kämpfenden Miniertruppen hier
| Handbuch für Berufs-Feuerwehren (Offiziere- und Offiziersaspiranten) von Georg Elsner Königlicher Brandmeister in Berlin, Oberleutnant der Reserve München Druck und Verlag der Zeitung für Feuerlöschwesen Ph. L. Jung: Hier sind u.a. Brdi. Bahrdt sowie Brdmstr. Dannehl als Mitglieder aufgeführt. | ||||
| Am 7. Dezember 1922 starb nach kurzem schweren Leiden der Leiter der Branddirektion V Berlin der Großberliner Feuerwehr, Branddirektor Wilhelm Dannehl, im Alter von 49 Jahren, nachdem er am 1. Dezember - bereits schwer erkrankt - auf eine fünfundzwanzigjährige erfolgreiche Feuerwehrdienstzeit zurückblicken konnte. Auf einem ostpreußischen Gut am 19. August 1873 geboren, trat er nach Bestehen des Abiturientenexamens als Fahnenjunker bei dem Pionier-Bataillon Fürst Radziwill in Königsberg i.Pr. ein. Als Brandmeister wurde D. bei der damals Königlichen Feuerwehr in Berlin am 1. Dezember 1897 angestellt, nachdem er zuvor als Leutnant zur Artillerie- und Ingenieur-Schule kommandiert war. Fast neun Jahre lang diente er als Adjutant des Branddirektors Giersberg und wurde im Mai 1906 nach Berlin-Wilmersdorf berufen, das ihm die Leitung des Feuerlöschwesens mit der Aufgabe übertrug, eine Berufsfeuerwehr zu gründen und mit den Organisationsarbeiten sofort zu beginnen. In dem alten Gebäude, das bis dahin die Geräte der freiwilligen Feuerwehr beherbergt hatte, rief er die Berufsfeuerwehr am 1. August 1906 ins Leben. |
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Wegen ihrer modernsten und mustergültigen Einrichtungen wurde die Feuerwehr von In- und Ausländern aller Völker besucht. D. gliederte ein leistungsfähiges Rettungs- und Krankentransportwesen an und auch in anderen Verwaltungszweigen, die D. als technischer Dezernent übernommen hatte - Straßenreinigung, Kraftfuhrpark, Markt- und Anschlagwesen - wurden von ihm vorbildliche Einrichtungen getroffen. Bei der Neuorganisation des Großberliner Feuerlöschwesens war er zum Leiter des Branddirektionsbezirk V (Verwaltungsbezirke Wedding, Pankow und Reinickendorf) ernannt worden und übernahm vertretungsweise noch den Branddirektionsbezirk II (Verwaltungsbezirke Spandau, Charlottenburg, Wilmersdorf, Zehlendorf, Schöneberg und Steglitz). In treuer Pflichterfüllung, bei einem Großfeuer in der Siemensstadt, hatte sich D. eine Erkältung zugezogen, auf die er in seiner stets regen Arbeitsfreude und Tatkraft mit Rücksicht auf seinen Beruf nicht achten konnte. Infolgedessen setzte eine schwere Rippenfellentzündung seiner Tätigkeit für das Allgemeinwohl ein Ende.*22) | ||
| Am 3. April 1923 verstarb infolge Herzschlags Baurat Fritz Leybold - vor wenigen Wochen hatte er sich bei dem Brande einer Zelluloidfabrik eine schwere Rauchvergiftung zugezogen, so dass sich Herzkrämpfe einstellten. Trotz vom Arzt verordneter Schonung sowie längerem Kuraufenthaltes wollte er sich aus gewohntem Pflichteifer keine Erholung gönnen, zumal infolge der vielen Fehlstellen jeder Feuerwehr-Ingenieur notwendig gebraucht wurde. So übernahm er nach wenigen Tagen wieder seinen Dienst - jedoch nur noch für drei Wochen. |
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L. trat 1893 in die Berliner Feuerwehr als Volontär ein, zuvor war er mehrere Jahre im Dienst der Neu-Guinea-Kompagnie (Schiffsoffizier). Als Brandmeister war er Vorsteher mehrerer Feuerwachen im Zentrum Berlins. 1906 wurde er zum Brandinspektor und Kompagnieführer ernannt - als solcher führte er zuletzt die 1. Kompagnie mit der Hauptfeuerwache. Vor 4 Jahren konnte er sein 25jähriges Dienstjubiläum bei der Berliner Feuerwehr begehen. Außer vielen anderen Auszeichnungen besaß er die preußische, hamburgische und französische Rettungsmedaille. Hammer *22) | |
Die Marineluftfahrt - "Die Gedanken des Flottenkommandos bewegten sich hier in strategisch defensiver, auf Abwehr einer engen feindlichen Blockade zielender Richtung, die auch für die Anfänge der deutschen Seekriegsführung im Weltkriege ausschlaggebend gewesen ist." Branddirektor Reichel, Reserveoffizier (Major der Fliegertruppe/Luftwaffe), Brandschutzberater beim Stab, hatte maßgeblichen Anteil an den Verbesserungen und Aufbau der Militärfeuerwehren bzw. den Fliegerhorstfeuerwehren, wie sie später genannt wurden. Zeppelin - LZ2 - Brand infolge einer Knallgasexplosion am 17. Oktober 1913 - Die gesamte Besatzung, darunter Korvettenkapitän Behnisch, Marinebaumeister Pietzker, sowie Kapitänleutnant Freyer, fanden dabei den Tod. Die erste Luftschutzdienstvorschrift vom 1. Mai 1918, S. 14/15 schrieb vor: "... dass bei Fliegeralarmen den Betriebs- oder Werkfeuerwehren der Feuerwehreinsatz befohlen wurde bzw. hatten Betriebe, die kriegswichtige Güter herstellten, eine Betriebsfeuerwehr aufzubauen - auch in den Jahren 1939-1945 war dies der Fall." *4)
Zeppelin-Museum
Friedrichshafen
- zum
festen Inventar von Luftschiffwerften und Fahrhallen gehörten Feuerwehrleitern
Unter Mitwirkung des Reichsfunkamtes wurden vom Telegraphentechnischen Reichsamt und dem Amateur-Sendebund im Jahre 1931 mehrere Funkgeräte in den Telegraphenwerkstätten der Berliner Feuerwehr selbst gebaut und in Betrieb genommen. Mit einem stärkeren Sender (10 Watt gegenüber bisher 6 Watt), der zugleich auch für Versuchszwecke als Telephoniesender eingerichtet wurde, war die Verbindung zwischen der an das Feuerwehrtelegraphennetz nicht angeschlossenen Feuerwache Spandau mit Berlin-Mitte (Wache Hafenplatz/Zentralstelle für den Funkverkehr) hergestellt. Somit konnten über ein Relais alle Telegramme (Morse- oder Fernschreiben) zwischen den Wachen gefunkt werden. Ferner ist in Aussicht genommen, die auf den Feuerwachen Spandau und Köpenick stationierten Feuerlöschboote mit je einem Sender-Empfänger von 4-Watt-Leistung zu versehen. Diese beiden Wachen eignen sich durch ihre freie Lage am Wasser besonders gut für den Funkbetrieb. *23)
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Fahrzeuge der
ehemaligen
Wehrmacht als
Kommandowagen
Feuerwehr Potsdam Militärtechnische Schule der Luftstreitkräfte/Luftverteidigung „Harry Kuhn“ der NVA 1973 bis 1990 Feuerwehrkommando der NVA |
TdoT Bundesministerium der Verteidigung Militärhistorisches Museum der Bundeswehr in Dresden Flughafen Tempelhof - u.a. Flughafenfeuerwehr Luftfahrt- u. Technikmuseum Merseburg Bückeburg - Hubschraubermuseum Koblenz / Wehrtechnische Sammlung Flughafen Gatow - Luftwaffenmuseum
Zeppelin-Museum
Friedrichshafen
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... auf den
Fliegerhorsten
der
Bundesluftwaffe
und der
Bundesmarine bestehen Fliegerhorstfeuerwehren - mit einer Mannschafts-Sollstärke von 56 Mann - dies sind Zivilangestellte des Bundes ... *3) ![]() vom Soldat auf Zeit zur Berliner Feuerwehr |
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Und was sonst noch interessant wäre:
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1840 in
Berlin
- Oberfeuerwerkerschule als
Militärbildungsanstalt -Bei Ausbruch des ersten Weltkrieges
erfolgte die Schließung der Oberfeuerwerkerschulen erst 1918 nahm in Berlin-Spandau eine neu gegründete Kriegs-Feuerwerker-Schule die Ausbildung von Feuerwerkern wieder auf. Schutzpatronin der Feuerwerker ist die heilige Barbara. |
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Deutsche Schiffs-Feuerlöschgesellschaft
Schiffbautechnische Gesellschaft e.V.
(Dr. Ing. Hermann Föttinger)

Juli 1968
… Zum Schlusse dieses Kapitels sei noch der Hirschberger freiwilligen Wasserwehr gedacht, einer Korporation, ähnlich den freiwilligen Feuerwehren, die anlässlich des Hochwassers von 1897 dort gebildet wurde, um in ähnlichen Notfällen Hilfe zu leisten. Ihre Ausrüstung besteht in Pontons, genau nach dem Muster der bei den Pionieren im Gebrauch befindlichen. Ferner besitzt die Wehr eine vollständig ausgerüstete Sanitätsabteilung. Ausstellungsgegenstände der Hirschberger Wehr zur Internationale Ausstellung für Feuerschutz und Feuerrettungswesen Berlin 1901 waren Zeichnungen der Geräte und Photographien der Wehr in Thätigkeit. *
21)Fotos vom 12. Oktober 2010 ... und wer gestorben ist, kann nichts mehr erzählen ...
Quellen:
*1) "QUO VADIS?" , S. 171 von Henryk Sienkiewicz, 1984 Rütten & Loening, Berlin
*2) Humaniora: Medizin-Recht-Geschichte: Festschrift für Adolf Laufs zum 70. Geburtstag herausgegeben von Bernd-Rüder Kern u.a., Springer-Verlag
*3) vfdb-Vereinigung zur Förderung des Deutschen Brandschutzes e.V. /Ref. 11 Brandschutzgeschichte, Karl Rode: Militärische Feuerwehren Heer-Marine-Luftwaffe. (Inhalt: Militärfeuerwehren einer Garnisonstadt, Feuerschutz auf Kriegsschiffen u.v.m.)
*4) Militärischer Brandschutz vom Beginn der Militärfliegerei bis Ende 1918/19 von Johann Renner
*5) D. Johann Georg Krünitz's ökonomisch-technologische Encyklopädie, Berlin 1810, S. 729
*6) "Gebrochen ist des Feuers Macht" von Bernd Wucke, S. 66
*7) "Zeitschrift des Vereines deutscher Ingenieure." redigirt von R. Ziebarth, Civil-Ingenieur in Berlin, Band XII, Berlin 1868
*8) FEUERSCHUTZ, "Der Brand der Berliner Alten Garnisonkirche und seine Bekämpfung am 13. April 1908." von Prof. Dr. Franz Weinitz
*9) Die Berliner Akademie der Wissenschaften: ihre Mitglieder und Preisträger von Werner Hartkopf, S. 184
*10) "Die ersten 50 Jahre der Berliner Feuerwehr" von Hans Teubner (Königl. Brandmeister) und mit Skizzen von H.v. d. Schulenburg (Königlicher Brandmeister), 1901 (Für die Einleitung wurden das im Jahre 1756 erschienene Werk von Georg Gottfried Küster "Das alte und das neue Berlin" und "Berlinische Chronik", herausgegeben von dem Verein für Geschichte Berlins durch D. Fidicin 1868, benutzt, die vom Geheimen Staatsarchiv zwecks Durchsicht zur Verfügung gestellt wurden.)
*11) Geheimes Staatsarchiv, Bestandsgruppen-Analyse, Generaldirektorium bearbeitet von Jürgen Kloosterhuis, 2008
*12) "Das Alte Berlin" Erinnerungen von A. Nalli-Rutenberg
*13) Archiv der Deckerschen Geheimen Ober-Hofbuchdruckerei - Edicte, Gesetze und sonstige amtliche Erlasse 17.12.1768. hier
*14) Auszug aus "Sitzungsberichte des Vereins zur Beförderung des Gewerbfleisses", Band 10
*15) Jahrbuch für den Berg- und Hütten-Mann auf das Jahr 1857 - herausgegeben und verlegt von der Königl. Bergakademie zu Freiberg
*16) Klöffler, Martin: Das Preußische Ingenieurcorps 1806, in: Circulaire der Napoleonischen Gesellschaft Heft 1 (1996), S. 12-14
*17) GStA PK, I. HA Rep. 93 D Technische Oberbaudeputation, Nr. 24
*18) Landesgeschichtliche Vereinigung für die Mark Brandenburg e.V.
*19) Droschken-Wegemesser für Berlin - Okt. 1888, entworfen und gezeichnet von Jul. Straube sowie amtl. beglaubigt vom Königlichen Polizei-Präsidium Öffentl. Fuhrwesen
*20) Feuerschutz "Die Berliner Feuerlöschboote." von Dipl.-Ing. Sauer, Baurat bei der Feuerwehr Berlin.
*21) „Feuerschutz und Feuerrettungswesen" Berlin 1901 bearbeitet im Auftrage des Königlich Preussischen Ministeriums des Innern.
*22) "Feuer und Wasser" Zeitschrift für Feuerschutz und Rettungswesen, Minimax-Verlag Berlin NW6, Schiffbauerdamm 20, Nr. 9/1923, S. 234
*23) Wirtschaft, Technik, Verkehr Fachzeitung des Deutschen Arbeiterverbandes der öffentliche Betriebe, Berlin, September 1933 - "Funkwesen und Feuerwehr", Herausgeber Georg Körner
Fotos © Angela Damaschke